Von Batang kommend fahren wir nach Litang und stoppen am Mayoa Grassland. Dort findet ein großes Treffen von Nomaden statt. Leider müssen wir jedoch erfahren, dass deren Pferderennen gestern stattgefunden hat und heute, aufgrund des Regens, wohl nicht viel passiert. Also geht’s weiter nach Litang und dort zum Horse Racing Festival. Entgegen aller Informationen, die vorab zu bekommen waren, hat das Festival auch bereits vor 2 Tagen begonnen und läuft auch nicht bis zum 7. August, sondern nur bis morgen. Die bekanntesten Wettbewerbe, wie das Erbeuten eines Tuches aus vollem Ritt oder Bogenschießen vom Pferd haben wir schon verpasst. Wir können aber noch traditionelle Tanzvorführungen verschiedener Stämme anschauen.
Ich glaube die haben alle den selben Schneider:






Die Altstadt von Litang ist sehr hübsch, aber auch massiv überlaufen. Am Abend herrscht aber eine ausgelassene Stimmung und die Leute formieren sich zu semitraditionellen Tänzen zu tibetischem Techno, der lautstark über den zentralen Platz schallt.


Ein paar Besonderheiten abseits des Trubels am späteren Abend entdecken wir auch noch. In einem winzigen Tempel finden sich die hübschesten Gebetsmühlen. Im Old-House-Museum entdecken wir bis zu tausend Jahre alte Tankas und wunderschöne zeitgenössische, die die Decken schmücken.


Man beachte die detailverliebtheit:

Und wir entdecken ein Restaurant mit Chongching-Küche – also aus der Region stammend, wo das berühmte Laziji (Huhn mit Chili) herkommt und als Referenz für die Sichuan-Küche gilt. Nach den Enttäuschungen mit den Festivals, ist das wenigstens ein Highlight. Der Koch gibt uns dann auch noch Tipps, wie wir unsere eigenes Laziji verbessern können.


Und etliche Restaurants hier haben die besten englischen Bezeichnungen:





